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MEINE ERSTE JAPANREISE

„Let´s Travel“ war meine Antwort auf die Frage ob ich nach Japan reisen will mit zwei Schüler aus Luxemburg.Ich bekam nur die Information dass ich bei einer Familie in Japan leben muss. Zwei Wochen vor der Reise bekam ich eine Email mit den Namen,Alter und Adresse der Familie. Ich lebte bei einem 18 jährigen Schüler in Komatsu/Ishikawa. Ich bestellte mir noch Kamera-Equipment vor der Reise um ein Travel Video und Vlogs zu drehen. Am 20 August begann die Reise. Wir trafen uns alle am Luxemburger Flughafen. Von Luxemburg flogen wir nach München. Nach 7 Stunden in München flogen wir nach Tokyo , die 12 Stunden nutze ich zum lesen, schlafen und Netflix schauen, ich habe den Dokumentar Film „ The Minimalism“ und „ Food Choises„ zwei super interessante Filme geschaut.

In Tokyo wartete Toshihiko auf uns. Toshihiko war unser Guide in Japan. Auch in Tokyo mussten wir 7 Stunden warten bis unser nächster Flug nach Komatsu ging. Toshihiko führte uns 3 Stunden durch ein Teil von Tokyo. Ich starte meine Foto Serie „ Tokyo on 10mm „. Nach einiger Zeit hing sich meine Kamera immer wieder auf.Ich dachte mir nur dass sie ein wenig überhitzt ist und gleich wieder geht. Doch schließlich ging sie gar nicht mehr. Ich hoffte immer mehr dass sie gleich wieder geht.

Unser letzter Flug von Tokyo nach Komatsu dauerte 1 Stunde. Nach der Landung lernte ich die Familie kennen wo ich für die 10 Tage wohnte. Wir fuhren zu ihrem Haus und auf der Fahrt fand ich heraus dass die Familie gar kein English konnte. Sie nahmen ihr Tablet und wir sprachen über Google Translater. Nach einer kurzen Autofahrt kamen wir bei dem Haus an. Ich lerne die Großmutter kennen und die Familie zeigte mir das Haus. Im Haus darf man keine Schuhe tragen und es gibt in dem ganzen Haus kein Stuhl,Sofa oder Bett man schläft/sitzt und isst immer auf dem Boden. Die Mutter kochte für die ganze Familie ein großes Abendessen. Nach dem Essen ging ich in mein Zimmer und schaute noch einige Videos dann legte ich mich schlafen.

Der zweite Tag startete um 7:00. Es war ein ganz besonderer Tag, wir besuchten den Präsidenten NISHI, der Mayor Shinji WADA und der Governor TANIMOTO. Luxemburg steht sehr gut in Verbindung mit Ishikawa.Wir bekamen bei jedem Besuch Tee und Geschenke überreicht. Der Governor erzählte uns über eine kleine Figur die man stellen kann wie man will und sie landet immer wieder auf den Füßen. Als wir gingen schenkte er uns allen so eine Figur. Er sagt: „ Wenn es dir nicht so gut geht dann stell diese Figur auf den Kopf und du wirst sehen dass sie sich wieder aufstellt.

Ein Fahrer fuhr mit uns den ganzen Tag durch Ishikawa von Meeting zu Meeting.Ich war jeden Abend richtig müde und ging auch meistens direkt schlafen.

Day Trip to Kanazawa

Die Familie setzte mich am Bahnhof ab. Zusammen mit de Guide fuhren wir mit dem Zug nach Kanazawa. Wir besuchten Kanazawa in einem Tag. Toshihiko kannte sich da sehr gut aus. Wir besuchten morgens das East Tea District. Wo wir in ein Laden gingen wo es alles auf Gold gab. Für das Mittagessen gingen wir zu dem Markt wo man alles kaufen kann. Wir testen japanische Nudeln. Nach dem Essen gingen wir noch in ein Museum und danach durch einige Gardens und über die Festung die nach gebaut wurde. Zum Abend essen aßen wir wieder eine Suppe mit Nudeln.

Die Japanische Kultur lernte ich dann richtig am dritten Tag kennen.Ich lernte schreiben mit den Schriftzeichen und ich ging zu einer traditionellen Tee Zeremonie.

Am vierten Tag trafen wir uns wieder im Komatsu College und fuhren in die Berge. Die Fahrt ging über sehr kleine Straßen wo man richtig große Wasserfälle sah. Da ich keine Kamera mehr hatte konnte ich nur Fotos mit dem Handy machen. Die ganze Reise war ich ein wenig traurig dass ich keine Kamera hatte. Wir fuhren bis 1600m auf den Berg. Oben war es auch schon kälter was gut tat weil die Standart Temperatur in Ishikawa ist im Sommer um die 32grad. Von oben ging die Reise weiter nach Shirakawa go wo es wieder richtig heiß war. Das ist ein kleines Dorf das eine sehr krasse Geschichte hat.

Der fünfte Tag war auch sehr abenteuerlich. Morgens lernten wie UDON machen. Es sind Nudeln die man sehr traditionell herstellt. Wir mischten die Zutaten legten sie in eine Tüte und mussten über die Nudel treten und springen. Nach dem Kochen dürften wir die Nudeln testen. Es war sehr lecker!

Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter zu einem Wasserfall wo wir schwimmen waren. Es war auf jeden Fall eine Erfahrung wert. Danach besuchten wir noch ein paar Temple und pünktlich zum Sonnen Untergang ging es zum Strand. In Japan gibt es Strände doch es geht keiner schwimmen und die Strände sehen auch nicht so schön aus. Wir waren für den Sonnenuntergang im Meer und es sah wunderschön aus. Für das Abendessen gingen wir in ein Restaurant wo wir Okonomiyaka essen dürfen. Okonomiyaka muss man selber braten, in der Mitte es Tisches ist ein Grill. Man bestellt dann was man will und das ist eine Schüssel mit Gemüse,Fleisch;Fisch und einem Ei. Wenn man das Essen bekommt muss man alles vermischen und alles auf den Grill legen und warten bis es gut ist. Es war sehr lecker und interessant zu sehen was es alles in Japan so gibt.

Am Samstag war ich dann den ganze Tag bei der Familie und wir besuchten ein Auto Museum und ein Markt. Ich war froh ein Tag etwas länger zu schlafen und konnte Fotos bearbeiten die ich mit dem Handy gemacht habe. Die Fotos sind auf meine Instagram : dave_photos_ und auf meiner Website : dave-films.com

Abends kochte ich für die Familie etwas europäisches.Da in Japan immer mit Holzstäben gegessen wird war es lustig zusehen wie sie mit Gabel und Messer essen.   

Noch ein großes Ziel hatte meine Reise und das war nach Kyoto zu fahren. Wiedermal trafen wir uns an der Komatsustation und nahmen den Expresszug nach Kyoto. Der Bahnhof von Kyoto sieht richtig schön aus. Von dem Bahnhof nahmen wir den Bus zu unserer Unterkunft, wir übernachtet in einem buddhistischen Tempel. Von dem Tempel besuchten wir Kyoto , sehr viele Tempel und Läden.

Abends gingen wir in eine Einkaufsstraße wo ich richtig geile Kleider fand doch es war alles in XL in Japan was mich wundert weil die viel kleiner sind.

Wir gingen gegen 10 Uhr abends in den Tempel und wollten noch duschen gehen doch da es ein Tempel ist gibt es nur eine Gemeinschaftsdusche. Es war eine Erfahrung wert.

Wieder in dem Zimmer musste man sein Japanisches Bett aufbauen. Das Zimmer hatte nur ein Tisch mit Wasser/Reiskocher und ein TV.

Ich ließ noch die halbe Nacht das Buch : The BIG Five for Life.

Morgens aufstehen um 4.30 um in den Temple zu gehen. Es war eine sehr seltsame Erfahrung. In einem Tempel 2 Stunden eine Zeremonie schauen. Nach dem Frühstück gingen wir wieder in die Stadt und abends nahmen wir den Expresszug nach Komatsu.

Der letzte Tag in Komatsu nutzten wir um Komatsu kennen zulernen.

Mittags spielten wir alle noch Bowling und abends gab es eine Party und ein Essen um uns zu verabschieden.

Am 31.August fing der Tag um 6h an. Wir treffen uns am Flughafen

und flogen nach Tokyo. In Tokyo hatten wir 2 Stunden zu warten. Mit der japanischen Fluggesellschaft „ ANA „ flogen wir nach München. Die 11 Stunden Flug waren die schlimmsten Stunden. Der Sitzplatz war sehr unbequem und das Essen war nicht gut. Es war sehr eng und war froh in München mal wieder zu zu stehen.

Von München aus ging es dann auch sofort wieder nach Luxemburg wo ich dann abgeholt wurde.

Die Japan Reise war eine Erfahrung die ich nie wieder hergeben will. Es war ein wenig nervig dass ich nicht alles alleine machen dürfte. Mein Problem mit der Kamera hat mir natürlich genervt.

Jetzt im September habe ich von Canon das Geld zurückbekommen und kaufe mir jetzt die SONY a6500.

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